6 Mythen über Introvertierte, die wir aufhören sollten zu glauben 

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6 Mythen über Introvertierte, die wir aufhören sollten zu glauben

1. Introvertiert hassen Menschen

Ja, wir brauchen nach Kontakt mit Menschen unsere Zeit allein. Das heißt aber nicht, dass wir Menschen total schrecklich finden oder schlechte Freunde sind. Ganz im Gegenteil, Introvertierte wissen einen tiefen persönlichen Kontakt sehr zu schätzen und sind meistens sehr treue und verlässliche Freunde. Dafür vermeiden wir im Gegenzug lieber oberflächlichen Smalltalk und flaches Kontakte knüpfen. 

2. Introvertierte sind schüchtern

Die mit Abstand häufigste Annahme, die uns immer wieder begegnet ist, dass Introversion einfach Schüchternheit bedeutet. Damit würden wir gerne ein für alle mal aufräumen, denn es gibt durchaus viele Introvertierte, die gerne aus sich heraus gehen, charismatisch sind und mit Menschen interagieren! Der einzige Unterschied zu extrovertierten Persönlichkeiten ist, dass ein Intro nach dieser sozialen Interaktion seine „Batterien“ erstmal durch etwas Alleinsein wieder aufladen muss.

3. Introvertierte sind langweilig 

Bloß weil sich introvertierte Menschen Anderen gegenüber tendenziell langsamer öffnen als extrovertierte, heißt es nicht, dass sie keine interessanten Geschichten zu erzählen, oder eine langweilige Persönlichkeit haben. Meistens versteckt sich hinter der harten Schale ein sehr bunter und vielseitiger Kern – Man muss bloß die Geduld haben, sich zu ihm vor zu arbeiten und sich nicht mit oberflächlichen Smalltalk zufrieden geben.

4. Introvertierte sind schlechte Führungspersönlichkeiten

Tendenziell besetzen Extravertierte öfter Führungspositionen, als ihre stilleren Kollegen. Das liegt daran, dass typisch extrovertierte Merkmale – Selbstbewusstsein, Dominanz und Geselligkeit – als Führungseigenschaften wahrgenommen werden. Viele Studien und neuere Publikationen plädieren allerdings dafür, dass gerade die durchdachte, kreative und emphatische Art der Introvertierten sie zu den bedachteren und mindestens genauso guten Chefs macht.

5. Introvertierte gehen nicht gerne aus

Der Klischee-Introvertierte befindet sich immer eingekuschelt daheim auf der Couch, während alle anderen Party machen. Klar, Abende daheim sind für uns Intros eine Wohltat für die Seele, aber das heißt nicht, dass wir es hassen vor die Tür zu gehen. Es sollte bloß eine gute Balance zwischen Zeit Allein und Zeit mit Menschen geben – dann sind wir auch auf Partys gute Gesellschaft. 

6. Introvertierte sind nicht selbstbewusst 

Die meisten Introvertierten werden nicht jubelnd die Chance ergreifen, sich selbst ins Rampenlicht zu stellen. Doch das heißt keinesfalls, dass es ihnen an Selbstbewusstsein mangelt. Wenn sie selbst es als nötig erachten, können auch Introvertierte sich zum Zentrum der Aufmerksamkeit machen und bestimmt eine Konversation leiten oder auf einer Bühne stehen. 

 

Photo by Amy Shamblen on Unsplash

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